Bis zur Elektrifikation der jeweiligen Streckenabschnitte dampfte und fauchte es auf dem Schienennetz der Matterhorn Gotthard Bahn. Die Lokomotiven aus der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik in Winterthur SLM haben den Sprung in unser Jahrtausend nur vereinzelt geschafft. Um so mehr freut es Fahrgäste, wenn die Dampfrösser hin und wieder im Sommer Richtung Zermatt und ins Goms als Sonderfahrt durch die Kurven schnauben. Nur auf dem privatisierten Teil „Dampfbahn Furka Bergstrecke“ sind die Lokomotiven noch regelmässig in Betrieb.
Zu den Besonderheiten der Bahn gehören auch die „falschen“ Krokodile der Baureihe HGe 4/4 I. Sie werden „falsche“ Krokodile genannt, weil sie im Gegensatz zu den SBB-Maschinen keine Schwenkelemente besitzen, respektive die Maschine nicht in drei Teile unterteilt wurden.
Erwähnenswert ist auch die Sonderlok dieser Reihe, die als Prototyp in den Kriegsjahren zur Arbeitsbeschaffung von Bundesseite her konstruiert wurde. Auf der Matterhorn Gotthard Bahn verkehren heute noch vier dieser Maschinen.
Der Grossteil der Züge wird heute von der zugkräftigen HGe 4/4 II bewältigt, die damals für die Brünig-Bahn entworfen wurde.
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| Elektrische Lokomotiven |
22 |
| ElektrischeTriebwagen |
23 |
| Thermische Trieb- und Dienstfahrzeuge |
18 |
| Dampflokomotive (HistorischesTriebfahrzeug von 1906) |
1 |
| Steuerwagen |
28 |
| Autotransportwagen |
30 |
| Gepäck- und Postwagen |
7 |
| Dienstwagen |
20 |
| Fahrzeuge für Schneeräumung |
14 |