Navigation und Schnellsuche

Nostalgiewagen


Dampfbetrieb bei der Matterhorn Gotthard Bahn

Für den Betrieb der ersten Jahre bestellte die heutige Matterhorn Gotthard Bahn (damals BVZ) insgesamt 8 Lokomotiven bei der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik in Winterthur. An alle Maschinen wurde die Anforderung gestellt, sowohl im Adhäsions- wie auch im Zahnradbetrieb zu funktionieren. Laut Aussagen der damaligen Geschäftsberichte waren die Verantwortlichen Bahnpioniere mit den Leistungen der Dampfmaschinen zufrieden. Die Zuglasten zur damaligen Zeit betrugen ca. 45 Tonnen, die maximale Fahrgeschwindigkeit 32km/h im Adhäsionsbetrieb, 12km/h im Zahnradbereich. Pro Fahrt (Brig-Zermatt) verbrauchte die Dampflok rund 1200kg Kohle.

Die FO führte den Dampfbetrieb bis 1942 mit insgesamt zehn Dampfloks des Typs HG 3/4. Eine davon ist heute auf der Strecke Blonay-Chambey in Betrieb, vier sind im Besitz der Dampfbahn Furka Bergstrecke (DFB). Zwei davon leisten heute noch ihre Dienste, eine Dritte kann eventuell mit etwas Aufwand wieder aufgebaut werden, die Vierte diente als Bauteilelieferant. Eine der ehemaligen FO-Dampfloks blieb im Besitz der FO und wird heute von der Matterhorn Gotthard Bahn leihweise an die DFB abgegeben. Eine kam unter eine Lawine, eine weitere wurde verschrottet. Zwei Loks wurden an die MOB und die BAM verkauft die diese dann später abgebrochen haben. Als 1940 die Elektrifizierung erfolgte, war dies zugleich der Startschuss für die Glacier-Lok HG 4/4 I.

Mehr Informationen
Die Dampflokomotiven HG 2/3 1-8 Gesellschaftswagen B 2225
Das Elektrokrokodil HG 4/4 1 Offener Aussichtswagen B 2226
Die Balkonlokomotive HG2 4/4 1 Salonwagen AB 2121

Warenkorb Ihr Warenkorb ist leer